Principal Investigator:
Stefanie Rinderle-Ma Personal webpage
Institution:
University of Vienna Webpage
Projekttitel:
RegMiner: A web-based software prototype for mining constraints from regulatory documents
Status:
Laufend (15.12.2019 – 14.12.2020) 12 Monate
Fördersumme:
€ 49.250

 
Kurzzusammenfassung:

Regulatorische Dokumente wie die DSGVO formulieren Vorgaben, die von Unternehmen umgesetzt werden müssen, um z.B. empfindliche Strafen zu vermeiden. Zwischen den Dokumenten als unstrukturierte Texte und deren technischer Umsetzung als strukturierte und formalisierte Artefakte, z.B. in Geschäftsprozessen, klafft eine riesige Lücke. Diese zu schließen erfordert Lesen, Verstehen, Extrahieren, Kommunizieren, Formalisieren und Implementieren der Dokumente und der darin enthaltenen Vorgaben. Aufgrund fehlender Unterstützung wird die Umsetzung von regulatorischen Dokumenten heutzutage meist manuell und mit hohem Aufwand bewerkstelligt. Die Kosten für die Umsetzung der DSGVO werden beispielsweise auf durchschnittlich 15 Mio £ für ein FTSE100 Unternehmen geschätzt (https://bit.ly/2CtGmGR). Das Projekt RegMiner hat es sich daher zum Ziel gesetzt, die Verarbeitung von regulatorischen Dokumenten hin zu strukturierten und umsetzbaren Artefakten durch Software zu unterstützen. Dazu werden die im WWTF-geförderten Projekt CRISP erarbeiteten Konzepte unter Einbeziehung der Anforderungen von JuristInnen und FinanzexpertInnen prototypisch in einem leicht bedienbaren Web Service umgesetzt. Dieser erlaubt die Vorverarbeitung von regulatorischen Dokumenten, die Charakterisierung der einzelnen Abschnitte und die automatische Ableitung und Darstellung von strukturierten Artefakten, welche die relevanten Vorgaben aus den Dokumenten widerspiegeln. RegMiner realisiert damit insgesamt einen Meilenstein in der Digitalisierung von Compliance Management "beyond the handbook".

 

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