Marion Huber-Humer  Michael Ornetzeder © BOKU

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Principal Investigator:
Marion Huber-Humer Personal webpage
Institution:
University of Natural Resources and Life Science Vienna
Projekttitel:
Urban pop-up housing environments and their potential as local innovation systems Project Webpage
ProjektpartnerInnen:
Michael Ornetzeder (Austrian Academy of Sciences) (Co-Principal Investigator) Personal webpage
Weitere ProjektpartnerInnen:
Doris Österreicher (University of Natural Resources and Life Sciences, Vienna)
Status:
Laufend (01.04.2018 – 31.03.2021) 36 Monate

 
Kurzzusammenfassung:

Für temporäre Wohnformen im städtischen Raum wird es in einer wachsenden Stadt wie Wien große Nachfrage geben. Die Gründe für diesen Bedarf sind vielfältig. Es betrifft Menschen, die geplant (z.B. für eine Ausbildung) oder unvorhergesehen (Naturkatastrophen, Migration) rasch und für begrenzte Zeit leistbaren Wohnraum benötigen. Auch diese Wohnformen sollten möglichst nachhaltig in Bezug auf die Verwendung der eingesetzten Materialien, die Energieversorgung oder Bauweise (z.B. rückbaufähig und wiederverwendbar) gestaltet sein. Die Wohnkonzepte müssen sich leicht in (zwischenzeitlich) ungenutzte städtische Räume integrieren lassen und der Wohnbetrieb muss möglichst abfallarm, energie- und wassersparend erfolgen. Zudem werden die hier entwickelten temporären Wohnformen auch als Rahmen für neue Formen des Zusammenlebens, des sozialen Lernens und Experimentierens verstanden. Die ,,Zwischenlösung" soll Raum für technische und soziale Innovation bieten. In diesem Forschungsprojekt müssen daher technische, naturwissenschaftliche, (raum)planerische und sozialwissenschaftliche Fachbereiche intensiv zusammenarbeiten, um diese vielfältigen Anforderungen zu erfüllen und zukunftsweisende temporäre Wohnmodelle zu entwerfen. Mithilfe unterschiedlicher wissenschaftlicher Methoden, unter anderem aus dem Bereich der Nachhaltigkeitsbewertung und der Technikfolgenabschätzung, werden die entwickelten Wohnkonzepte geprüft und mögliche Umsetzungen mit EntscheidungsträgerInnen in Wien diskutiert.

 

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