Online-Vortragsreihe „Wien erforscht Corona“

Die Vortragsreihe umfasst die folgenden Themenblöcke, in denen Projektleiter*innen ihre Projekte und erste Ergebnisse vorstellen werden:

 

Der nächste Termin der Vortragsreihe zum Thema Gesellschaft in der Krise verstehen findet am 19. Mai 2021 um 10.00 Uhr statt.

Vorgestellt werden zu diesem Termin die folgenden Projekte:

 

Jonas Puck (WU): „Auswirkungen von SARS-CoV-2-Maßnahmen auf die Wirtschaftstätigkeit im Ausland - und auf Arbeitsplätze im Inland“ 

Unterstützt durch Mittel des WWTF wird derzeit am Institut für International Business der Wirtschaftsuniversität Wien eine Studie zu den Auswirkungen von Covid-19 auf die internationale Aktivität österreichischer Unternehmen durchgeführt. Im Rahmen der Studie wurden etwa 1500 österreichische Unternehmen zu Ihrer Wahrnehmung von Covid-19 befragt – diese Ergebnisse werden nun in einem zweiten Schritt um Daten zum Verhalten der Unternehmen in und nach der Pandemie ergänzt. Ziel der Studie ist es zu verstehen, wie die Pandemie und ihre Wahrnehmung durch Führungskräfte die internationalen Strategien österreichischer Unternehmen beeinflussen. Im Vortrag wird zunächst ein Überblick über die ersten bereits vorliegenden Ergebnisse der Studie gegeben. Diese wird in einem zweiten Schritt mit weiteren Forschungserkenntnissen etwa aus dem Bereich der Pandemieforschung, der Forschung zu institutionellen Schocks oder zu globalen Wertschöpfungsketten verknüpft. Somit lassen sich erste Implikationen für österreichische Unternehmen ableiten.

 

Bernhard Kittel (Universität Wien): „Pandemiebekämpfung als Kollektivgut: Teilnahmehäufigkeit an SARS-CoV-2 Tests in Österreich

Solange nicht genügend Menschen gegen eine COVID-19-Erkrankung geimpft sind, bleibt – neben dem Tragen der FFP2-Maske in öffentlichen Räumen und dem Einhalten von Abstand zu haushaltsfremden Personen sowie von Hygienemaßnahmen – das regelmäßige Testen ein zentrales Element der österreichischen Strategie zur Bekämpfung der Pandemie.

Die Beteiligung an der Teststrategie hat eine Kosten-Nutzen-Bilanz, die typisch ist für das Kollektivgutproblem, ein bekanntes soziales Dilemma. Der Nutzen des Testens entsteht erst, wenn ein Großteil der Menschen in Österreich regelmäßig einen Test durchführen lässt. Die Feststellung einer Infektion dient zunächst nur den anderen: Durch Quarantäne der positiv getesteten Person können andere vor einer Infektion über diese Person geschützt werden. Dies bedeutet aber, dass kurzfristig für die einzelne testende Person nur Kosten anfallen: der Aufwand des Testens und die Folgen eines positiven Tests für die Handlungsfreiheit während der Quarantäne. So besteht ein großer Anreiz, als „Trittbrettfahrer“ zu hoffen, dass sich eine hinreichende Zahl anderer Personen testen lassen, so dass man selbst vor einer Infektion durch andere geschützt ist. Im Vortrag wird diese Überlegung mit den im Austrian Corona Panel Project erhobenen Daten konfrontiert.

 

Die Vorträge finden wieder als „Zoom Webinar“ statt. Bitte wählen Sie sich bei Interesse mit diesem Link zum Webinar (Webinar-ID 822 5690 9873) ein. Sie können Ihre Fragen direkt im Chat stellen, es erfolgt keine Zuschaltung per Video, eine Registrierung ist nicht notwendig.

Bitte leiten Sie diese Information gerne an interessierte Kolleg*innen weiter!

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!


********************************

Der zwölfte Termin der Vortragsreihe fand am 05.05.2021 zum Thema Daten nutzbar machen, Infektionsdynamiken verstehen statt. Die Vorträge Peter Klimek (Complexity Science Hub) zu „Tagesaktuelle Coronalagekarte“, und von Allan Hanbury und Niki Popper (TU Wien) zu „Synthese von Krankheitsausbreitungs- und Netzwerksdaten für die Covid-19-Simulation“ können Sie unter diesem Link nachsehen.

Der elfte Termin der Vortragsreihe fand am 20.04.2021 zum Thema Das Virus verstehen und bekämpfen statt. Die Vorträge von Gustav Jonsson (Institut für Molekulare Biotechnologie): „Molecular understanding of COVID-19 pathogenesis in human blood vessel organoids“ und Marie-Kathrin Breyer (Ludwig Boltzmann Institut für Lungengesundheit): „Prävalenz von Covid-19 Infektionen anhand der laufenden LEAD-Studie“ können Sie unter diesem Link nachsehen.

Der zehnte Termin der Vortragsreihe fand am 22.03.2021 zum Thema Leben mit dem Virus: Ein Update zu Bildung und Infektionsdynamik statt. Die Vorträge von Christiane Spiel: „Lernen unter Covid 19 – Herausforderung für die Selbstregulation“ und Andreas Bergthaler: „Mutationsdynamik von SARS-CoV-2 in Österreich“ können Sie unter diesem Link nachsehen.

Der neunte Termin der Vortragsreihe fand am 16.02.2021 zum Themenblock Epidemiologie und Public Health (II) statt. Die Vorträge von Ruth Kutalek und Galateja Jordakieva: „Risikofaktoren und Arbeitssituation von Gesundheitspersonal in der COVID-19-Pandemie“ und Heinz Katschnig: „Probleme und Lösungsansätze des gemeindenahen Betreuungsnetzes für Personen mit einer psychischen Erkrankung unter COVID-19“ können Sie unter diesem Link nachsehen.

Der achte Termin der Vortragsreihe fand am 13.01.2021 zum Themenblock Das Virus verstehen und Testkapazitäten (II) statt. Die Vorträge von Johannes Zuber: „Entwicklung sensitiver und skalierbarer Screening-Assays zur Überwachung von COVID-19-Infektionen im Populationsmaßstab“ und René Geyeregger: „Charakterisierung der zellulären Immunantwort auf SARS-CoV-2-Infektionen“ können Sie unter diesem Link nachsehen.

Der siebente Termin der Vortragsreihe fand am 09.12.2020 zum zweiten mal zum Themenblock Gesellschaft in der Krise verstehen statt. Die Vorträge von Josef Kohlbacher (COVID-19 im Flucht- und Integrationskontext) und Jurgen Willems (Zusammenhalt von Bürger*innen in der Corona-Krise) können Sie unter diesem Link nachsehen.

Der sechste Termin der Vortragsreihe findet am 17.11.2020 zum Themenblock Epidemiologie und Public Health statt. Die Vorträge von Thomas Niederkrotenthaler (SARS CoV-2: Mental Health in Österreich) und Tanja Stamm (Selbstberichtetes COVID-19 Symptomtracking mit Hilfe einer anonymisierten Online-Umfrage) können Sie unter diesem Link nachsehen.

Der fünfte Termin der Vortragsreihe fand am 12.10.2020 mit dem Themenblock Das Virus verstehen und bekämpfen statt. Die Vorträge von Andreas Bergthaler (Mutationsdynamik von SARS-CoV-2 in Österreich) und Chris Oostenbrink (Computermodelle von Spike-ACE2-Wechselwirkungen zur Entwicklung von therapeutischen Proteine) können Sie unter diesem Link nachsehen.

Der vierte Termin der Vortragsreihe fand am 10.09.2020 mit dem Themenblock Bildung und Schule statt. Die Vorträge von Ursula Holtgrewe (Lernen im Ausnahmezustand - Risiken und Chancen), Mario Steiner (COVID19 und Bildung: Was tun, damit aus der Gesundheits- keine Bildungskrise durch die soziale Selektivität des häuslichen Unterrichts wird?) und Christiane Spiel (Lernen unter Covid 19 – Herausforderung für die Selbstregulation) können Sie unter diesem Link nachsehen.

Der dritte Termin der Vortragsreihe fand am 10.08.2020 mit dem Themenblock Testkapazitäten statt. Die Vorträge von Miriam Klausberger (Corona-Virus-spezifische Antikörpertests zur Beurteilung der Immunität in der Bevölkerungund Michael Wagner (Die SARS-CoV-2 Pipeline in Wien: Warum brauchen wir viel mehr und smartere Tests) können Sie unter diesem Link nachsehen.

Der zweite Termin der Vortragsreihe fand am 15.07.2020 mit dem Themenblock Wirtschaft und Logistik statt. Die Vorträge von Christian Diem (Optimaler Restart der Wirtschaft) und Philip Ramprecht (Prognosemodelle zur Sicherung der Daseinsvorsorge) können Sie unter diesem Link nachsehen.

Der erste Termin der Vortragsreihe fand am 23.06.2020 Uhr zum Themenblock Gesellschaft in der Krise verstehen statt. Die Vorträge von Katharina Mader (Mehrfachbelastung unter Covid-19: Home-Office und Hausarbeit) und Bernhard Kittel (Panelumfrage Corona-Krise) können Sie unter diesem Link nachsehen.

Diese Seite verwendet Cookies. Durch das Nutzen dieser Seite sind Sie mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Details finden Sie hier.