01. Jänner 2017

Giorgia Silani (CS15-003) und ihr Team erforschen Belohnungssysteme im Gehirn

Giorgia Silani (CS15-003) (Universität Wien) und ihr Team blicken mithilfe modernster Methoden direkt in die Steuerzentrale unseres Körpers und erforschen so Belohnungssysteme im Gehirn.

"Ich war schon immer von dem Gedanken fasziniert, herauszufinden, wie das menschliche Gehirn funktioniert.", sagt Giorgia Silani, Projektleiterin des vom WWTF im Rahmen des "Cognitive Sciences Call 2015" geförderten Projektes "Wanting' and 'Liking': The Neurochemical and Neurocognitive Basis of Primary and Social Reward in Humans".

"Wollen" (engl. "Wanting") und "Mögen" (engl. "Liking") sind zwei unterschiedliche Belohnungssysteme im Gehirn, die biologisch gesehen getrennt voneinander arbeiten.  "Das 'Wollen' steht für den Aufwand, den das Tier betreibt, um eine bestimmte Belohnung zu bekommen. Das 'Mögen' ist das Vergnügen, das das Tier hat, wenn es seine Belohnung erhält", erklärt Silani den Unterschied. In Versuchen mit Mäusen konnte man das bereits nachweisen.

Nun soll auch beim Menschen anhand verschiedener bildgebender Scan-Verfahren untersucht werden in welchen Hirnarealen diese beiden Systeme arbeiten, wie sie zusammenhängen, ob man sie voneinander loskoppeln kann und wie sie beeinflusst werden können.

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