16. Jänner 2017

Überraschende Rolle eines Botenproteins in Tumorzellen entdeckt

ForscherInnen aus dem Team von Manuela Baccarini (MFPL), Co-PI im Projekt MA14-049 entdecken überraschende Rolle des Botenproteins RAF1 in Tumorzellen: Während dieses Protein normalerweise die Entwicklung von Krebs fördert, hat es bei Leberkarzinomen den gegenteiligen Effekt: Bei gewissen Zelltypen hemmt es das Wachstum der Tumorzellen.

Das so genannte heptaozelluläre Karzinom (HCC), ist eine sehr weit verbreitete Leber-Tumorerkrankung. Die Überlebenschancen von PartientInnen sind sehr gering, da die Krankheit sich auf der molekularen Ebene sehr uneinheitlich verhält.

Wie jetzt in einer Studie von Manuela Baccarini und ihrem Team (MFPL) herausgefunden wurde, hat das Botenprotein RAF1 in diesen Tumorzellen eine besondere Wirkung: Während dieses Protein normalerweise die Entwicklung von Krebs fördert, hat es bei Leberkarzinomen den gegenteiligen Effekt, denn bei gewissen Zelltypen hemmt es das Wachstum der Tumorzellen.

Die Studie wurde in Nature Communications publiziert. 

Mehr dazu erfahren Sie in der Pressemeldung der Universität Wien.

Manuela Baccarini ist Co-PI im Projekt MA14-049 von Peter Szmolyan. Im Projekt werden zelluläre Signalwege erforscht, die bei der Regulierung der Zelldifferenzierung und des Zellenwachstums - und daher in vielen Tumoren - eine wichtige Rolle spielen. Die Signalwege werden auf Basis von mathematischen Modellen am Comupter simuliert und analysiert.

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