Empirical Social Sciences - Quantitative Data ResearchESS22-008

Family outcomes of assortative mating: New insights based on couple-level survey/register data


Family outcomes of assortative mating: New insights based on couple-level...
Principal Investigator:
Institution:
Projekttitel:
Family outcomes of assortative mating: New insights based on couple-level survey/register data
Co-Principal Investigator(s):
Anna Baranowska-Rataj (Umeå University)
Erich Striessnig (University of Vienna)
Status:
Laufend (01.01.2024 – 31.12.2027)
GrantID:
10.47379/ESS22008
Fördersumme:
€ 565.292

Die Bildungsexpansion sowie der Umstand, dass junge Frauen nun im Schnitt höhere Bildungsabschlüsse aufweisen als Männer, haben dazu geführt, dass in zunehmend vielen heterosexuellen Paaren, die Frau höher gebildet ist und/oder mehr verdient als der Mann. Wie sich dieser Wandel auf Beziehungen, Familienplanung, Berufslaufbahnen und Gleichberechtigung zwischen den Partnern auswirkt, ist noch nicht ausreichend erforscht. Unser Projekt zielt darauf ab, diese Lücke zu schließen. Mit Befragungen verknüpfte Registerdaten ermöglichen es uns, eingehend und aus einer Lebensverlaufsperspektive zu untersuchen, wie sich die Geschlechterungleichheit innerhalb von Paaren im Laufe der Zeit entwickelt. Die Daten erlauben uns, 'Partnermärkte' zu modellieren, um den Einfluss des Wohn- und Arbeitsortes der Menschen auf die Wahl ihrer Partner zu untersuchen. Anschließend erforschen wir die Implikationen von 'modernen Beziehungen' für familien- und arbeitsbezogene Entscheidungen. Wir untersuchen, wie die relativen Ressourcen der Partner beeinflussen, wann Paare eine Familie gründen, wie viele Kinder sie bekommen und wie gesund diese Kinder sind. Schließlich gehen wir der Frage nach, wie sich Elternschaft auf die Einkommensungleichheit innerhalb von Paaren auswirkt und wie stark der mütterliche Karriereknick nach der Geburt eines Kindes je nach Bildung und Einkommenspotenzial der Mutter und des Vaters variiert. Im Verlauf des Projekts hoffen wir, neues Licht in die die komplexen Dynamiken moderner Beziehungen zu bringen und die weitreichenden Auswirkungen, die neue Paarkonstellationen auf Familien und die Gesellschaft haben, zu beleuchten.

 
 
Wissenschaftliche Disziplinen: Economic sociology (50%) | Demography (50%)

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