»Wien erforscht Corona«

Der WWTF fördert das Sammeln von Daten: WWTF COVID-19 Rapid Response Call

In Zeiten der weltweiten Corona-Krise ist die Wissenschaft hochaktiv: Sie hilft dabei, medizinische Tests, Therapien und Impfungen zu entwickeln, Prognosen über den weiteren Verlauf der Pandemie zu erstellen, und mit den gesellschaftlichen Folgen umzugehen. Um rasch auf die Herausforderungen der Krise reagieren zu können und forschungsrelevante Daten zeitnah zu erheben, hat der WWTF innerhalb von nur einer Woche die „COVID-19 Rapid Response Förderung“ ins Leben gerufen, dotiert aus Mitteln des privat-gemeinnützigen WWTF sowie zwei privaten Akteuren, darunter die MEGA-Bildungsstiftung.

Die Forschung von heute ist der Schlüssel für morgen – das gilt mehr denn je in Zeiten der Corona-Krise, aber mit Ihrer Unterstützung sind die Möglichkeiten endlos. Ihre Spende macht sich doppelt bezahlt: Jeder an den WWTF gespendete Euro ist steuerlich absetzbar und wird von der Stadt Wien verdoppelt. Falls Sie diese Forschungsprojekte mit Ihrer Spende unterstützen möchten, können Sie dies über unserer Spendenseite tun.

Aus allen Einreichungen wurden 24 Forschungsprojekte aus unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen mit Hilfe von sechs Gutacher*innen ausgewählt (Thomas Dorner (MUW), Irene Fialka (iNiTS), Klemens Himpele (WWTF Kuratorium, Stadt Wien), Helga Nowotny (ERA Council Forum Austria, RFTE), Fritz Ohler (ehem. technopolis), Rudolf Winter-Ebmer (JKU Linz)), die mit jeweils max. € 50.000 gefördert werden. Informationen zu dem jeweiligen Projekt entnehmen Sie bitte der folgenden Darstellung – zum besseren Überblick wurden sie in sechs Kategorien unterteilt:

Bei Fragen zu einzelnen Projekten, wenden Sie sich bitte an die jeweils zuständigen Projektleiter*innen.

Bei Fragen zur Ausschreibung und zum WWTF wenden Sie sich bitte an Michael Stampfer.

Medienberichte / Aussendungen

© Florian Tanzer

© Florian Tanzer

Das Virus verstehen und bekämpfen

Mutationsdynamik von SARS-CoV-2 in Österreich

Andreas Bergthaler | Center for Molecular Medicine (CeMM)

(in Kooperation mit: Zentrum für Virologie, Medizinische Universität Wien; Österreichische Agentur für Ernährungssicherheit (AGES) und weiteren österreichischen Universitäten)

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Charakterisierung der zellulären Immunantwort auf SARS-CoV-2-Infektionen

René Geyeregger | St. Anna Kinderkrebsforschung (CCRI)

(in Kooperation mit: Oliver H. Robak, Medizinische Universität Wien; Christoph Steininger, Medizinische Universität Wien; Christof Jungbauer, Österreichisches Rotes Kreuz; Volker Witt, St. Anna Kinderspital; Hedda Wardemann, Deutsches Krebsforschungszenrum (DKFZ); Florian Halbritter, St Anna Kinderkrebsforschung (CCRI); Matthias Farlik-Födinger, Medizinische Universität Wien)

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© Florian Tanzer

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Ausbau der Testkapazitäten

© Florian Tanzer

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Epidemiologie und Public Health

Selbstberichtetes COVID-19 Symptomtracking mit Hilfe einer anonymisierten Online-Umfrage

Tanja Stamm | Medizinische Universität Wien

(in Kooperation mit: Erika Mosor, Valentin Ritschl, Maisa Omara, Martin Posch, Franz König, Matthias Wielscher, Michael Hiesmayr (alle Medizinische Universität Wien); Susanne Perkhofer, FHG Innsbruck); Michael Schirmer, Medizinische Universität Innsbruck;  Angelika Rzepka, Bernhard Pfeifer, Peter Kastner, Anton Dunzendorfer (alle Austrian Institute of Technology), Florian Stigler, Martin Sprenger (alle Medizinische Universität Graz),, Siegfried Walch und Nils Mevenkamp (alle Management Center Innsbruck))

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© Florian Tanzer

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Gesellschaft in der Krise verstehen

Panelumfrage Corona-Krise

Bernhard Kittel | Universität Wien

(in Kooperation mit: Sylvia Kritzinger, Universität Wien; Hajo Boomgaarden, Universität Wien; Barbara Prainsack, Universität Wien)

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Mehrfachbelastung unter COVID-19: Home-Office und Hausarbeit

Katharina Mader | WU Wien

(in Kooperation mit: Arbeiterkammer Wien; Frauenabteilung)

Die im Zuge der COVID-19 Pandemie erlassenen Ausgangsbeschränkungen bieten die einmalige Gelegenheit den Effekt von Home-Office Arrangements auf die Verteilung unbezahlter Arbeit in Haushalten zu untersuchen. Home-Office wird häufig als Mechanismus beschrieben, der Frauen die Vereinbarkeit von Kinderbetreuung und Beruf erleichtert. Ob, und in welchem Ausmaß, das der Fall ist, konnte bislang in Österreich noch nicht systematisch untersucht werden. Zur Erhebung der relevanten Daten wird eine online-Befragung bei Wienerinnen und Wienern durchgeführt und untersucht wie sich Home-Office auf die Verteilung unbezahlter Arbeit in Haushalten auswirkt und welcher Anteil der unbezahlten Arbeit in Haushalten mit Kindern unter 15 von Müttern geleistet wird, wenn auch ein zweiter Elternteil aufgrund von Home-Office, Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit zu Hause ist.

Förderung: € 15.454
Laufzeit: 6. April 2020 - 31. Juli 2020

Kontakt und Information zur Projektleitung: https://www.wu.ac.at/vw3/institut/team/mader-katharina-drin

 

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© Florian Tanzer

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Bildung und Schule

© Florian Tanzer

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Wirtschaft und Logistik

PRESIDE - PRognosemodellE zur SIcherung der DaseinsvorsorgE

Fazel Ansari | Institut für Managementwissenschaften der TU Wien

(in Kooperation mit: Fraunhofer Austria; Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort; Bundeministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus; Universität Salzburg; Universität Klagenfurt)

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Optimaler Restart der Wirtschaft

Stefan Thurner | Complexity Science Hub

(in Kooperation mit: Manfred Gronalt, Medizinische Universität Wien;  Beate Pinior, Universität für Bodenkultur Wien; Veterinärmedizinische Universität Wien)

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